Diese natürlichen Schlafmittel helfen beim Einschlafen

Schlafstörung: Diese natürlichen Schlafmittel können helfen

veröffentlicht am 01.02.2023 | Tipps & Tricks

Bestimmt kennen Sie das: Ihr Körper kommt nicht zur Ruhe, Sie wälzen sich in Ihrem Bett permanent hin und her. Die Folge: Sie fühlen sich am nächsten Morgen träge und erschöpft. Beruflicher Druck, ungelöste Probleme und Zukunftsängste rauben vielen Menschen den Schlaf, was zu chronischen Schlafproblemen führen kann. Es gibt eine Vielzahl von natürlichen Schlafmitteln, die das Einschlafen beschleunigen und das Ein- und Durchschlafen fördern. Viele greifen hier direkt zu medizinischen Produkten. Doch das geht auch anders: Wir zeigen Ihnen die Schlafförderer auf natürlicher Basis.

Warum ist guter Schlaf so wichtig?

Guter Schlaf ist essenziell für uns, da es unserem Körper und Gehirn ermöglicht, sich zu erholen und zu regenerieren. Die Effektivität unseres Immunsystems steht und fällt mit nachhaltig gesundem Schlaf. Qualitative Entspannungs- und Tiefschlafphasen sind bei einem gesunden Lebensstil also unbedingt zu beachten.

Erholsamer Schlaf hilft, unseren Körper zu reparieren und zu erneuern. Er verringert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen. Erholsamer Schlaf hilft auch, unser Gedächtnis zu verbessern und unsere Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen, was unsere Leistungsfähigkeit in der Arbeit, in der Schule oder im Alltag positiv beeinflusst (Quelle: Apotheken Umschau). Qualitativer Schlaf hilft außerdem dabei, das Gewicht zu kontrollieren, indem es das Hungergefühl reguliert und das Risiko von Fettleibigkeit reduziert.

Eine gute Schlafhygiene und ausreichend Schlaf sind unbedingt notwendig, um die eigene Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten und zu verbessern.

Wie können pflanzliche Schlafmittel dabei helfen?

Es gibt eine Reihe von natürlichen Schlafmitteln, die helfen können, den Schlaf zu fördern. Der Vorteil zu üblichen Arzneimitteln wie z.B. bei einer Tablette oder einem Präparat ist, dass pflanzliche Schlafmittel rezeptfrei und somit nicht verschreibungspflichtig sind. Verschiedene Pflanzenarten selbst, die aus Pflanzen gewonnenen werden, ätherische Öle und ein körpereigenes Hormon sind die geläufigsten Schlafbringer. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Hausmittel.

Die wichtigsten natürlichen Schlafmittel im Überblick

  • Ätherische Öle im Allgemeinen:

    Ätherische Öle werden häufig verwendet, um die Entspannung zu fördern und das Einschlafen zu erleichtern. Das gebräuchlichste Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen ist die Wasserdampfdestillation. Hier treibt der Wasserdampf das ätherische Öl aus der Pflanze und wird anschließend in ein Gefäß gefüllt. Sie können in einen Diffusor gegeben werden, auf Kissen oder in ein Bad gefüllt werden.
  • Lavendel:

    Es wird angenommen, dass Lavendel die Aktivität des Nervensystems reduzieren und dadurch das Wohlbefinden erhöhen kann. Es liegen einige Studien über Lavendel vor, die die Wirksamkeit bei Schlafstörungen untersucht haben. Daraus geht hervor, dass das Einatmen von Lavendelöl die Einschlafzeit verkürzt werden kann. Andere Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von Lavendelöl auf Kissen oder als Badezugabe die gleiche Wirkung entfalten wie durch das Inhalieren. Es wird vermutet, dass die beruhigende Wirkung von Lavendel auf seine Inhaltsstoffe Limonen und Linalool zurückzuführen ist.

  • Kamille:

    Kamille ist eine Pflanze, die in der traditionellen Medizin seit Jahrhunderten verwendet wird, um eine Vielzahl von Beschwerden zu behandeln, einschließlich Schlafstörungen. Es wird angenommen, dass Kamille die Entspannung fördern und das Einschlafen erleichtern kann, indem es die Aktivität des Nervensystems reduziert und gleichzeitig das Wohlbefinden erhöht. Mehrere Studien haben gezeigt, dass das Trinken von Kamillentee eine Stunde vor dem Schlafengehen die Schlafqualität verbessern und Einschlafzeit verkürzen kann. Auch als Aromatherapie werden die gleichen Ergebnisse erzielt. Ausschlaggebend dafür sind wohl die Inhaltsstoffe Linalylacetat und Linalool.
  • Melatonin:

    Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das das Einschlafen reguliert. Das Schlafhormon Melatonin wird von der Pineal-Drüse im Gehirn produziert. Die Bildung des Hormons Melatonin wird durch helles Licht gehemmt. Melatonin reguliert unseren Schlaf-wach-Rhythmus und beeinflusst unsere innere Uhr.
    Melatonin-Supplemente werden häufig verwendet, um Schlafprobleme zu behandeln, insbesondere bei Menschen, die Schwierigkeiten haben einzuschlafen oder durchzuschlafen. Es kann helfen, die Schlafqualität zu verbessern und das Einschlafen zu erleichtern. Melatonin-Präparate sollten mit Vorsicht konsumiert werden: Melatonin in Tablettenform oder anderen Varianten können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Benommenheit verursachen. Es sollte nicht von Schwangeren oder stillenden Müttern eigenommen werden, ohne vorher einen Arzt zu konsultieren. Auch die Einnahme in Kombination mit bestimmten Medikamenten wie Antidepressiva oder Blutdrucksenkern sollte mit einem Arzt abgesprochen werden.
  • Baldrian:

    Baldrian oder auch die Baldrianwurzel (Valeriana officinalis) ist eine Pflanze, die in Europa und Nordamerika heimisch ist. Sie wird seit Jahrhunderten in der Naturmedizin verwendet wird, um Angstzustände und Schlafstörungen zu behandeln. Als Pflanzliches Mittel kann sie als Tee, Kapseln oder Tinktur eingenommen werden. Die Baldrianwurzel kann die Aktivität des Nervensystems reduzieren, was zu einem erhöhten Wohlbefinden und einem entspannteren Schlaf führen kann. Es liegen Studien vor, die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Einige Studien haben gezeigt, dass Baldrian wirkt, indem es die Einschlafphasen verkürzen kann. Andere Studien konnten jedoch keine signifikanten Unterschiede im Vergleich zu Placebo feststellen.
  • Melisse:

    Melisse (Melissa officinalis), auch Zitronenmelisse genannt, ist eine Pflanze, die in der traditionellen Medizin weit verbreitet ist. Sie wird häufig zur Behandlung von Schlafstörungen verwendet. Sie kann als Tee, Kapsel oder ätherisches Öl eingenommen werden. Studien haben gezeigt, dass Melisse die Aktivität des Nervensystems beruhigen kann. Die entspannende Wirkung wird hauptsächlich auf die Wirkstoffe Citral und Citronellal zurückgeführt. Melissentee, der vor dem Schlafengehen getrunken wird, kann das Einschlafen erleichtern und dazu beitragen den erholsamen Schlaf zu verbessern.

  • Ashwagandha:

    Ashwagandha (Withania somnifera) ist ein ungiftiges Kraut, das in Indien und Teilen Afrikas heimisch ist und in der Ayurvedischen Medizin seit Jahrhunderten verwendet wird. Ashwagandha wird als Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel-, Pulver-, Tropfenform oder Öl angeboten. Es wird verwendet, um Stress zu reduzieren, Angstzustände zu behandeln und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Ashwagandha hat eine adaptogene Eigenschaft – dies bewirkt, sich besser an Stress anzupassen. Dieser Effekt kann die Schlafqualität verbessern.
  • Zirbe:

    Zirbenholz ist das Holz der Zirbe, einem Baum, der in den Alpen und in anderen hochgelegenen Gebieten Europas wächst. Die Zirbe, auch Zirbelkiefer (Pinus cembra) genannt, gehört zu der Gattung der Kiefern. Zirbenholz wird seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet. Die entspannende und schlaffördernde Wirkung wird hauptsächlich seinem charakteristischen harzig-würzigen Duft zugeschrieben. Eine Studie von Joanneum Research aus dem Jahr 2003 weist darauf hin, dass die Verwendung von Zirbenholzbetten oder Zirbenholzprodukten den Schlaf verbessern kann und die Dauer des Tiefschlafs verlängert wird. Zirbenholz wird nachgesagt, den Kreislauf zu stabilisieren. Die Zirbe kann sogar die Herzfrequenz reduzieren (ca. 3.500 Pulsschläge weniger pro Tag).
  • Hopfen:

    Der Hopfenzapfen (Humulus lupulus) ist eine Pflanze, die vor allem für ihre Verwendung in der Bierherstellung bekannt ist, aber auch in der traditionellen Medizin eine lange Geschichte hat. Es wird häufig zur Behandlung von Schlafproblemen und Angstzuständen verwendet. Die beruhigende Wirkung wird hauptsächlich seinen Wirkstoffen Humulon und Lupulon zugeschrieben. Studien haben gezeigt, dass Hopfen ein schlafförderndes Mittel ist, das die Einschlafzeit verkürzen kann. Hopfen wird oft in Kombination mit Baldrian eingenommen, da die beiden Pflanzen zusammen eine synergistische Wirkung haben können, die die Entspannung fördert und das Einschlafen erleichtert. Hopfen kann als Tee, Tinktur oder in Kapselform eingenommen werden.
Wir betonen ausdrücklich, mit einem Arzt oder einem qualifizierten Gesundheitsexperten zu sprechen, bevor man sämtliche Schlafmittel einnimmt.
 
 

Schlaffördernde Mittel bei Schlafstörungen – Fazit

Natürliche schlaffördernde Mittel können uns spürbar helfen, unsere Einschlafphase zu verkürzen und unsere Schlafgewohnheiten positiv zu verändern. Wer jedoch dauerhaft darunter leidet, sich am Morgen abgeschlagen und gerädert zu fühlen, der stößt mit derartigen Schlafhelfern an seine Grenzen. Die Wurzel des Problems steckt in fasten allen Fällen an einer ungeeigneten Schlafunterlage. Für eine optimale Schlafumgebung ist in erster Linie eine gute Matratze von Bedeutung. Umso wichtiger ist es, auf einer Matratze zu schlafen, die perfekt zu Ihnen passt. Ihr Körper sollte während des Schlafs an den richtigen Stellen gestützt oder entlastet werden. Je individueller Ihre Matratze auf Sie angepasst wird, desto förderlicher ist der Regenerationseffekt. Für ein völlig neues Schlaferlebnis bieten insbesondere Luftkernmatratzen eine positive Wirkung: Sind Sie bereit, angestammte Bahnen zu verlassen und etwas neues auszuprobieren?
 
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