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Das Firmengebäude von Dynaglobe Products in Schmiechen

Eine schönere Welt dank umweltfreundlicher Matratzenherstellung

veröffentlicht am 21.06.2022 | Presseberichte

Nach rund 10 Jahren hat eine durchschnittliche Matratze ihr Lebensende erreicht und wird entsorgt. Teilweise liegt die Lebensdauer einiger Matratzen sogar noch darunter – im Endeffekt heißt das: Immer mehr Altmatratzen finden nach bereits kürzester Nutzungsdauer den verfrühten Weg in die Mülldeponie und werden dort verbrannt. Alleine in Europa sind das laut Fraunhofer Institut für Chemische Technologie ICT rund 30 Millionen Matratzen im Jahr. Welche Folgen das für die Umwelt hat, dürfte auf der Hand liegen. Nicht umsonst leidet die Matratzenbranche angesichts der Fülle an Angeboten unter dem ständigen Ruf, getrieben von immer mehr Profit, die Verschmutzung unserer Erde billigend in Kauf zu nehmen.

Doch es geht auch anders: Im bayerisch-schwäbischen Schmiechen kämpft ein kleiner Matratzenhersteller gegen den Ruf der "gewissenlosen Umweltverschmutzer" an. Am Firmenstandort in der beschaulichen Gemeinde nähe Augsburg setzt Dynaglobe Products bei der Herstellung ihrer innovativen Luftkernmatratzen gezielt auf Nachhaltigkeit und Regionalität. So hat sich Markus Popfinger, Inhaber von Dynaglobe Products, auf die Fahne geschrieben, seinen eigenen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Sein neuestes Projekt: Eine Photovoltaikanlage auf dem Firmendach. Von nun an kann hier 100 Prozent klimaneutraler Öko-Strom mithilfe von Sonnenenergie produziert werden – ganz ohne Ausstoß von Treibhausgasen.

Photovoltaik-Anlage auf dem Firmengebäude von Dynaglobe Products

"Langfristig Ressourcen sparen ist wichtiger denn je", führt Popfinger aus "Denn um den immer schneller und größer wachsenden Müllbergen entgegenzutreten, ist es zwingend notwendig, als Matratzenhersteller umzudenken!" Besonders schwierig hierbei: Matratzen werden tagtäglich genutzt und sammeln während ihrer Lebenszeit Unmengen an Schmutz, Schweiß und Hautschuppen an. Wussten Sie, dass unser Körper im Schlaf bis zu zwei Liter Flüssigkeit abgibt? Dies würde bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 10 Jahren 7300 Litern entsprechen. Hört sich nicht sonderlich hygienisch an; umso komplizierter ist die Wiederaufbereitung von benutzten Matratzen und umso unwirtschaftlicher die Durchführung derartiger Verfahren. Die wenigen Ausnahmen, die bereits auf erneuerbare Materialien oder Upcycling setzen, kann man an der Hand abzählen.

Matratze mit 60 Prozent weniger Schaumstoff

Popfinger hingegen legt seinen Fokus neben höchsten Qualitätsstandards seiner Schlafsysteme darauf, weniger Schaumstoff zu verarbeiten als bei herkömmlichen Matratzen – in Zahlen: Für die Dynaglobe-Luftkernmatratze wird rund 60 Prozent weniger Schaumstoff verwendet. Denn Schaumstoff lässt sich kaum recyclen. Stattdessen setzt Dynaglobe Products vor allem auf eines: reine Schmiechener Landluft. Durch den im Inneren verbauten Luftkern lässt sich der Härtegrad der Matratze nicht nur auf Knopfdruck jederzeit verändern und somit optimal auf die Liegebedürfnisse des Kunden anpassen – die verbaute Technik ist dank Baukasten-Prinzip einfach austauschbar und wartungsfrei. Der Luftkern ist neben seiner extrem langen Lebensdauer zudem schadstofffrei und voll recyclebar. Die überwiegend natürlichen Materialien wie Bambus-, Holz- und Baumwollfasern tragen wesentlich dazu bei, die Schlafunterlage besonders umweltfreundlich zu gestalten. Zusätzlich wird während des Produktionsprozesses darauf geachtet, überschüssigen Schaumstoff wiederzuverwerten und für andere geeignete Verwendungszecke zu nutzen. Auf diese Weise wird überschüssiger, nicht verwendbarer Schaumstoff mittels einer Schreddermaschine zu Füllmaterial für z. B. Kissen oder zum Basteln hergestellt.

Die Verpackungen werden bei Dynaglobe Products aus recycletem Karton verwendet

"Ich bin nicht schön, damit unsere Erde schön bleibt."

Zu guter Letzt macht sich die unmittelbar von Hand zusammengebaute Luftkernmatratze in einem wiederaufbereiteten Karton auf die Reise zum Kunden. Denn das Verpackungsmaterial muss nicht unbedingt schön sein, Hauptsache unsere Erde bleibt es auch weiterhin.

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